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Warum die neue Hofgarten-Gastro unbedingt ein Studentenlokal werden muss!

Warum die neue Hofgarten-Gastro unbedingt ein Studentenlokal werden muss! 728 485 Aktionsgemeinschaft Innsbruck

Das Hofgarten-Café war früher ein legendäres Lieblingslokal für alle Studierenden. Nun war 2 Jahre lang die Brandruine eine passende Metapher für das Studentenleben in Innsbruck. Verstaubte Erinnerungen an vergangene Tage.

Als Lokal mit Außenbereich im idyllischen Hofgarten in unmittelbarer Nähe zum SOWI-Campus war es vor allem für Studierende ein beliebter Ort, um auszugehen und mit Freunden Zeit zu verbringen – das alles zu studierendenfreundlichen Preisen. Seit dem Brand vor 2 Jahren ist um das Lokal Leblosigkeit eingekehrt.

Der Großraum Innsbruck lebt sozial und wirtschaftlich von den knapp 40.000 Studierenden an unseren Hochschulen. Uns sind bereits viele beliebte Lokale genommen worden: Weekender, Hofgarten-Café, Hafen, Stadtcafé – die Liste ist lang.

Wir als AktionsGemeinschaft wollen, dass Studierende wieder einen Ort zum Ausgehen in Innsbruck haben. Wir wollen, dass nicht länger auf uns vergessen wird!

Die aktuellen Pläne sehen vor, dass im Hofgarten anstelle einer Abendgastronomie ein Kaffeehaus einzieht. Wir sagen ganz klar: Innsbruck braucht nicht noch ein Kaffeehaus – Wir Studierende brauchen wieder einen Ort zum Ausgehen! Die Lokalität im Hofgarten wäre dafür ideal: Keine Anwohner, Nähe zum SOWI Campus, dem MCI und die altbekannte gemütliche Atmosphäre. Wenn Du das auch so siehst, dann unterstütze uns mit Deiner Unterschrift bei unserer Petition: https://www.openpetition.eu/at/petition/online/hofgarten-cafe-muss-studentenlokal-bleiben-innsbruck-muss-wieder-eine-attraktiven-uni-stadt-werden

Wir wollen, dass wir Studierende Innsbruck nach Ende der Corona-Krise wieder mit Leben füllen können. Stellt euch vor, wie toll es wäre, wieder im Hofgarten entspannt in der Nähe zum Campus auszugehen. Für uns ist klar: Innsbruck muss wieder zu einer attraktiven Universitätsstadt werden! Und eine studentenfreundliche Gestaltung des “HoGa” wäre aus unserer Sicht der erste richtige Schritt in diese Richtung!

Wir wollen, dass im Hofgarten eine Lokalität entsteht, wo Studierende auch abends und am Wochenende zu leistbaren Preisen gemeinsam den Park mit Leben füllen können!

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Ehrenamt – Bremse im Studium statt Motivation fürs Leben

Ehrenamt – Bremse im Studium statt Motivation fürs Leben 1080 716 Aktionsgemeinschaft Innsbruck

Elias Knauseder im Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr (Bild: privat)

„Die freiwillige Feuerwehr ist aus meinem Leben nicht wegzudenken“, so der WiWi-Student Elias Knauseder. „Bei etwa 250 Einsätzen pro Jahr, wo ich bei einem Großteil selbst dabei bin, lerne ich viel fürs Leben! Aber es geht natürlich auch Zeit drauf.“ Zeit, die für ein Studium in Regelzeit benötigt würde.

Doch vonseiten der Universität gibt es keinerlei Unterstützung für dieses für unsere Gesellschaft so wertvolle Engagement. Ganz im Gegenteil: Kommt man durch so wichtige Arbeit langsamer im Studium voran, rutscht man schlimmstenfalls sogar aus der Mindeststudienzeit und den Toleranz-Semestern und muss Studienbeiträge zahlen.
Für uns als AktionsGemeinschaft ist klar: Keine Studentin und kein Student darf für Engagement an der Gesellschaft bestraft werden. Deshalb ist unsere Vision die Anrechenbarkeit ehrenamtlicher Tätigkeit in Form von ECTS-Punkten für Wahlmodule. So wollen wir einerseits den belastenden Druck von engagierten Studierenden nehmen und andererseits ein Anreizsystem für ehrenamtliche Arbeit neben dem Studium schaffen.

Die Gesellschaft profitiert enorm durch ehrenamtliche Tätigkeit von Studierenden (Bild: privat)

Unsere Gesellschaft lebt von ehrenamtlicher Arbeit. Es ist wichtig, diesen Wert auch allen Studierenden mitzugeben!

1 Monat Praktikum = 5 ECTS? – Ja klar!

So wie wir die Anrechenbarkeit von Ehrenamt fordern, ist es auch an der Zeit, einschlägige Praktika als Option für Wahlfächer anzubieten. Denn aus unserer Sicht soll das Studium generell eine Zeit der persönlichen Weiterentwicklung und des Erfahrungen-Sammelns sein. Dafür wollen wir die optimalen Voraussetzungen in den Curricula durchsetzen, damit Engagement für die Gesellschaft und das Sammeln beruflicher Praxiserfahrungen nicht weiter eine Hürde im Studienfortschritt darstellen, sondern Teil dieses prägenden Lebensabschnitts werden.

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Gestaltung von Lehrveranstaltungen

Gestaltung von Lehrveranstaltungen 800 496 Aktionsgemeinschaft Innsbruck

Die Lehre der Uni ist teilweise noch aus den Jahren dieses Fotos. (Luftaufnahme der Uni Innsbruck um 1930) (Bild: ORF/UIBK)

Heutzutage, mehr als jemals zuvor, gewinnt der Inhalt und die Struktur von Lehrveranstaltungen an Relevanz. Die Interaktivität des Studiums ist jedoch durch die derzeitigen Einschränkungen stark vermindert. Das Studium muss begeistern, nicht einschläfern! Aus unserer Sicht sind wir davon noch weit entfernt.
Monotoner Frontalunterricht, der im Schulsystem schon lange in Ungnade gefallen ist, hat auch an der Universität ausgedient. Eine gemeinsame Lehrmethoden-Besprechung zwischen Studierenden und Lehrenden zu Beginn jedes Semesters, bei der eine Offenheit für neue und kreative Methoden gezeigt wird, könnte diesem Problem Abhilfe verschaffen. Einen weiteren Anreiz für Lernende und Lehrende wäre eine semestrale Kürung von Lehrpersonen, unter anderem dem „Prof of the Year“, die mit ihrem Aufwand zu den Studierenden durchgedrungen sind. Ein guter erster Schritt, dem eine Vielzahl von weiteren Maßnahmen folgen muss.

Resultierend aus den derzeitigen Maßnahmen haben sich viele Vorlesungen und Proseminare zu einem einseitigen Austausch von Arbeitsaufträgen zwischen Studierenden und Professoren entwickelt. Besonders Proseminare und Übungen leben vom gemeinsamen Arbeiten und Diskutieren. Dieser Kommunikation werden im derzeitigen Format die Beine abgehackt, worunter der Lernfaktor dieser Lehrveranstaltungen stark leidet. Zusätzlich macht es die Online-Lehre schwieriger, den Inhalten einer Vorlesung zu folgen. Wir kämpfen daher für Präsenzvorlesungen, die auch per Livestream übertragen und aufgezeichnet werden, eine interaktivere Gestaltung der Seminare und Übungen, sowie eine Expansion von Online-Learning, bei dem die Foren und Chats auf OLAT aktiv genutzt und den Studierenden für Fragen und Hilfestellungen offenstehen. Die derzeitige Situation ist nicht nur ein Weckruf für den Zustand mancher Lehrveranstaltungen, sondern vor allem auch eine Erinnerung an die Bedürfnisse von uns Studierenden.
Aus unserer Sicht ist auch essentiell, dass die Erkenntnisse aus dem digitalen Bereich, welche im Zuge der Corona Pandemie zwangsläufig auch die meisten Lehrenden erreichten, unbedingt als Chancen mit in die Zukunft genommen werden müssen. Wir dürfen diesen digitalen 5-Jahres-Sprung nicht ungenutzt hinter uns lassen!

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Innsbruck ist die mit Abstand teuerste Universitätsstadt in Österreich. Doch muss es das wirklich sein?

Innsbruck ist die mit Abstand teuerste Universitätsstadt in Österreich. Doch muss es das wirklich sein? 2560 1706 Aktionsgemeinschaft Innsbruck

Die steigenden Mieten beanspruchen einen immer größeren Teil des Budgets von Studierenden, die deshalb auf immer mehr verzichten müssen. Sogar in Wohnheimen sind die Preise viel zu hoch, dass man oft “Bettenlager” mit heruntergekommener Möblierung vorfindet, die dem Geist der Zeit einfach nicht mehr entsprechen. Etagenbäder- und Gemeinschaftsküchen sollten längst der Vergangenheit angehören und mit unserer Arbeit in der ÖH werden sie das auch zukünftig. Denn wir finden, dass das Studentenleben auf allen Ebenen attraktiv sein soll und eben nicht nur im Hörsaal.

Zwei Gründe, warum Studierende in Wohnheimen statt in WGs leben, sind erstens die niedrigeren Mieten und zweitens die Möglichkeit, sich durch das Zusammenleben mit anderen Studierenden einfacher einen Freundeskreis aufbauen zu können. In der Realität stellt sich allerdings oft heraus, dass weder das eine noch das andere zutrifft.

Unverhältnismäßig hohe Mieten vielerorts in Innsbruck veranlassen uns als AktionsGemeinschaft dazu, die Stadt Innsbruck mehr in die Pflicht zu nehmen. Es muss am Wohnungsmarkt in Innsbruck mehr passieren. Die vom Bürgermeister vor kurzem vorgestellten Projekte sind zu wenig, dauern zu lang und kommen zu spät! Wir wollen eine spürbare Entlastung am Wohnungsmarkt durch Renovation der bestehenden Studierendenheime und eine mutige Neubauoffensive der Stadt Innsbruck, von privaten und gemeinnützigen Wohnbauträgern. Projekte mit von Heimen mit WG-artigen Strukuren, wie sie von der NHT und der IIG geplant werden, unterstützen wir als AG.

Wir wollen hier künftig auch als ÖH eine noch stärkere Rolle spielen als zuvor, in dem wir bei dem Erstbezug der neuen Plätze bei der Vergabe direkt mitbestimmen und die Kriterien mitformulieren.

Es braucht nämlich die Miteinbeziehung von Studierenden, denn wir wissen, was wir wirklich brauchen! Denn Innsbruck muss nicht für immer die teuerste Universitätsstadt in Österreich bleiben!

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Was wäre ein Studium ohne Prüfungen?

Was wäre ein Studium ohne Prüfungen? 2560 1707 Aktionsgemeinschaft Innsbruck

Unsere 1. stv. ÖH-Vorsitzende Julia Staudegger bei der Übergabe des Kriterienkatalogs an Lehre-Vizerektor Bernhard Fügenschuh

Prüfungen gehören zum Studieren dazu. Das können und wollen wir auch gar nicht ändern. Allerdings gab es in letzter Zeit aus unserer Sicht zu viele Fälle, in denen Prüfungen kein Abfragen von Wissen erzielten, sondern vielmehr nur Kopfschmerzen und Sorgen bereiteten.
Wir Studierende sind bei Prüfungen einer Vielzahl von Hindernissen ausgesetzt, die den Studienfortschritt unnötig erschweren. Von unzumutbarem Zeitdruck über nicht nachvollziehbare Benotung bis hin zur willkürlichen Beurteilung nach Sympathie erfahren wir am eigenen Leib, wie es sich anfühlt, unter unfairen Prüfungen und Prüfungsbedingungen zu leiden. Dem ist als Einzelperson nur schwer entgegenzuwirken, da PrüferInnen meist am längeren Ast sitzen.

Zum Glück hat die AktionsGemeinschaft Innsbruck in der ÖH den Kriterienkatalog für faire Prüfungen erarbeitet, auf den sich Studierende berufen können. Dieser listet Kriterien auf, welche Prüfungen erfüllen müssen, um in den erfahrenen Augen der AktionsGemeinschaft als fair zu gelten. Selbstverständlich werden wir auch als ÖH und durch unsere Studienvertretungen für die Einhaltung dieser Kriterien kämpfen, es kann schließlich nicht sein, dass Studis mit solchen Problemen alleine klarkommen müssen.

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Der GeiWi Vorplatz muss nicht für immer eine karge Betonwüste bleiben! Findest du auch? Nice!

Der GeiWi Vorplatz muss nicht für immer eine karge Betonwüste bleiben! Findest du auch? Nice! 1500 1000 Aktionsgemeinschaft Innsbruck

Studierende beim Picknick am GeiWi-Vorplatz (Bild: Tabea Tandler)

Es ist ein Grundbedürfnis von uns, in Kontakt mit der Natur zu leben. Es gibt zahlreiche Beweise dafür, dass der Zugang zu Grünflächen von großem Wert für die physische und psychische Gesundheit ist. Wieso ähnelt der Campus der Universität Innsbruck trotzdem großteils eher einer Betonwüste? Wir als AktionsGemeinschaft finden, dass der Campus weitaus lässiger gestaltet werden könnte, als es derzeit der Fall ist, zum Beispiel durch mehr Grünflächen.

Es ist ein Grundbedürfnis von uns, in Kontakt mit der Natur zu leben. Es gibt zahlreiche Beweise dafür, dass der Zugang zu Grünflächen von großem Wert für die physische und psychische Gesundheit ist. Wieso ähnelt der Campus der Universität Innsbruck trotzdem großteils eher einer Betonwüste? Wir als AktionsGemeinschaft finden, dass der Campus weitaus lässiger gestaltet werden könnte, als es derzeit der Fall ist, zum Beispiel durch mehr Grünflächen.

Auf der beliebten SoWi-Wiese verweilen wir gerne (Bild: Tabea Tandeler)

Handlungsbedarf besteht vor allem auf den Vorplätzen auf der GeiWi und der Technik, an denen derzeit weit und breit nichts als Beton oder Asphalt vorzufinden ist. Die zwei Besen, die da einsam herumstehen, zählen wir jetzt mal nicht. Diese Orte können und sollen zB durch das Pflanzen von Bäumen erheblich aufgewertet werden. Die SoWi-Wiese dient als Musterbeispiel dafür, dass Grünflächen zum gemeinsamen Lernen im Freien anregen und einen Ort des sozialen Lebens an der Universität darstellen. Angesichts der vielfältigen Gestaltungsoptionen, in Verbindung mit oft schnellen und einfachen Umsetzungsmöglichkeiten, sind begrünte Flächen eine super Chance, um unserem Campus – im wahrsten Sinne des Wortes – zur weiteren Blüte zu verhelfen

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