Infos zu den Wahlen

 

Warum wählen?
1.    In Österreich besteht keine Pflicht zu wählen, sondern haben Studierende das Recht dazu. Dieses wurde über Jahrhunderte von unseren Vorfahren erkämpft und die Ausübung des Wahlrechts gehört zum Leben in unserer Gesellschaft schlicht und einfach dazu.

2.    Jede Stimme zählt! Wer nicht wählt, überlässt die Gestaltung der Zukunft den Anderen.

3.    Eine starke Vertretung muss von ihren Wählerinnen und Wählern bei der Wahl legitimiert werden, ansonsten wird sie von ihren jeweiligen Gegenübern (Rektorat, Stadt Innsbruck, Land Tirol usw) nicht ernst genommen.

Wer darf wählen und gewählt werden?
Aktiv (= wählen) und passiv (= gewählt werden) sind alle (ordentlichen und außerordentlichen) Studierenden, die bis zum 28.03.2017 als Studierende zu einem Studium zugelassen oder zur Fortsetzung gemeldet sind und den ÖH-Beitrag (und auch etwaige Studiengebühren) entrichtet haben.
Die (aktive & passive) Wahlberechtigung bezüglich einer Studienvertretung hängt davon ab, ob der/die Studierende auch in diesem Studium zum Stichtag zugelassen ist.

Was wählen?
Bei den kommenden ÖH-Wahlen dürfen die Studierenden 3x wählen:
1.    Studienvertretung
2.    Universitätsvertretung
3.    Bundesvertretung

Die Studienvertretungen (StV) stellen das Fundament dar, auf dem alle anderen Organe stehen. Ohne dieses Fundament ist keine sinnvolle Vertretungsarbeit möglich. Die Studierendenvertreter und –vertreterinnen geben per „Bottom-up“ wertvolle Informationen an die übergeordneten Ebenen weiter. Darüber hinaus sind sie erster Ansprechpartner für die Studierenden, kennen sich in ihren Studien am besten aus und stehen in direktem Kontakt zu den jeweiligen verantwortlichen Personen (Institutsleiterinnen und Institutsleiter, Professoren und Professorinnen usw).
Die Universitätsvertretung (UV) ist zuständig für die gesamte Universität Innsbruck. Ihr Tagesgeschäft ist daher oft nicht auf ein einzelnes Studium, sondern auf lokale Probleme fokussiert, die Studierende unterschiedlicher Studien betreffen. Dazu zählen zB die Öffnungszeiten der Bibliotheken, die Kosten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, die Anzahl von Prüfungsantritten usw.
Österreichweit agiert die Bundesvertretung (BV). Dieses Organ steht zB mit dem Bundesminister in Kontakt, um über allgemeine Bedingungen für Studierende in Österreich zu diskutieren.

Wen wählen?
Die Wahl in den Studienvertretungen ist eine Personenwahl. Je nach Anzahl der Studierenden zum Stichtag im jeweiligen Studium können 3 oder 5 Mandate vergeben werden.
Auf dem Wahlzettel dürfen dementsprechend bis zu 3 oder 5 Kreuze gemacht werden.

Die Wahl der Universitätsvertretung ist eine Listenwahl, es wird also eine Liste gewählt und keine Personen. Je nach Anzahl der Studierenden zum Stichtag an der Universität können zwischen 9 und 27 Mandate vergeben werden.
Auf dem Wahlzettel darf 1 Kreuz gemacht werden.

Die Wahl der Bundesvertretung erfolgt nach dem gleichen Prinzip die die Wahl der Universitätsvertretung.
Auf dem Wahlzettel darf 1 Kreuz gemacht werden.

Wo wählen?
Bei der ÖH-Wahl 2017 wird es auf der ganzen Universität verteilt Wahllokale geben. 

Briefwahl
Falls sich jemand zum Zeitpunkt der Wahl (16.-18.05) nicht an seiner/ihrer Hochschule befinden wird, kann auch bis 09.05.2017 eine Wahlkarte beantragt und die Stimme auf dem Postweg abgegeben werden. Dies gilt jedoch nur für die Wahlen in die Universitäts- und Hochschulvertretung, NICHT in die Studienvertretungen!
Die Wahlkarten müssen jeweils bei der Wahlkommission in Wien beantragt werden (LINK).
Hierzu gibt es 3 Möglichkeiten:
1.    Per eingeschriebenem Brief
2.    Persönlich
3.    Elektronisch
Wird die Wahlkarte per eingeschriebenem Brief beantragt, so muss die Identität nachgewiesen werden (= Kopie Studierendenausweis/Personalausweis/Reisepass/Führerschein).
Gleiches gilt grundsätzlich bei persönlicher Beantragung, wobei hier das Original vorzulegen und eine Kopie abzugeben ist.
Auch per Internet kann die Wahlkarte angefordert werden. Hierzu bedarf es einer Bürgerkarte (auch mit Handy-Signatur möglich!). Die Kopie des Identitätsnachweises (siehe oben) muss hochgeladen und das dazugehörige Formular digital ausgefüllt werden.

Die Wahlkarte muss entweder bis 18.05.2015 bis 18:00 bei der Wahlkommission in Wien eingelagen oder kann bis dahin persönlich abgegeben werden.
Achtung: Die Überprüfung des Identitätsnachweises erfolgt manuell und wird daher ein paar Tage Zeit in Anspruch nehmen. Erst danach kann die Wahlkarte versendet werden. Zusätzlich wird an die Universitäts-E-Mailadresse des/der Antragstellers/in eine Nachricht mit Bestätigungslink versendet werden.
Falls sich der/die Antragsteller/in nachträglich dafür entscheidet, doch persönlich wählen zu wollen, muss die unbenutzte Wahlkarte inklusive aller Beilagen ins jeweilige Wahllokal mitgenommen werden.


Bei Fragen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung.

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