Interview mit dem ÖH Vorsitzenden

Wir haben unseren Spitzenkandidaten und ÖH Vorsitzenden Korbinian Kasinger zu einem Interview gebeten.
Lest hier wie seine Bilanz aussieht und was seiner Meinung nach in den nächsten 2 Jahren möglich ist.


Korbinian Kasingerkommt aus Braunau am Inn (OÖ), studiert Internationale Wirtschaftswissenschaften und ist Vorsitzender der ÖH Innsbruck.


 

Wie sieht die Bilanz der ÖH von den letzten beiden Jahren aus?
Für mich persönlich fällt die Bilanz sehr positiv aus. Wir haben während der letzten beiden Jahre tagtäglich an der Verbesserung der Studienbedingungen für die Studierenden gekämpft. In vielen Punkten konnten wir Erfolge erzielen, in manchen Punkten gilt es hartnäckig zu bleiben.


Was konntest du umsetzen bzw. worauf bist du besonders stolz?
Grundsätzlich sehe ich das “System ÖH“ schon als eine große Errungenschaft. Man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass es circa 200 Studierende an der LFUI gibt, die sich neben dem Studium noch ehrenamtlich für ihre KommilitonInnen engagieren. Das Interesse und das Engagement so vieler Studierender, anderen zu helfen bzw. Wissen weiterzugeben macht mich, in meiner Funktion als ÖH-Vorsitzender, stolz.

Themenbezogen konnten wir einige wichtige Dinge erreichen: Ein VVT-Ticket für ganz Tirol um 180 Euro pro Semester, neue Lernzonen und Lernplätze, eine flexiblere und tolerantere Bibliothek usw.
Somit konnten wir auf der einen Seite für die Studierenden eine finanzielle Entlastung erzielen und auf der anderen Seite konnten wir die Studienbedingungen verbessern – so macht ÖH-Arbeit Spaß!
 
Was kann man von der AG für die nächsten 2 Jahre erwarten?
Ein zentrales Anliegen für die Zukunft ist natürlich ein günstigeres IVB-Ticket. Der öffentliche Nahverkehr ist uns äußerst wichtig und muss endlich billiger werden. Des Weiteren setzen wir uns für eine modernere, flexiblere und attraktivere Universität ein – für eine sogenannte Uni 2.0. Die Vision ist, dass die Studierenden in ihrer Kurswahl wieder flexibler werden, die Anwesenheitspflichten und Voraussetzungsketten gesprengt werden und es universitätsweit möglich ist, auch im Sommer Kurse zu belegen. Dafür werden wir uns starkmachen, dafür lohnt es sich zu kämpfen.
Flexibles Studieren ist natürlich auch von den Bibliotheken abhängig – wir fordern eine Bib, die rund um die Uhr geöffnet hat. Auch hier konnten wir schon Verbesserungen erzielen (Verlängerung der Öffnungszeiten, Trinken in allen Teilbibliotheken der ULB..).

Warum AG?
Die Frage der Fragen. In Innsbruck gibt es circa 100 aktive AGents, die sich tagtäglich für die Interessen der Studierenden stark machen, keine Mühe scheuen und sogar Studienverzögerungen dafür in Kauf nehmen. Uns ist es wichtig, dass die Studierenden in Innsbruck einen reibungslosen Studienverlauf vorfinden. Service, Hartnäckigkeit bei Forderungen und natürlich Freundschaft – das sind unsere Argumente.

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